Twilight – Biss zum Morgengrauen

Millionen Fans kennen die Bücher um die 16-jährige Bella und Edward. Nun ist es aber auch ein Faktum, dass verfilmte Werke meist nicht an die Bücher herankommen. Darum waren die Zuschauer natürlich sehr gespannt, als die Verfilmung von „ Bis(s) zum Morgengrauen“ in die Kinos kam.

Es geht um die 16-jährige Bella. verkörpert von Kirsten Stewart, die zu ihrem Vater nach Washington zieht und dort die High School besucht. Ihr Mitschüler Edward Cullen weckt ihr Interesse, jedoch macht er Bella von Anfang an klar, dass er keinen näheren Kontakt möchte. Was natürlich in jedem Film ein sicheres Indiz dafür ist, das sich etwas anbahnt.

Robert Pattinson ist die Rolle als Edward auf den Leib geschnitten. Er spielt das „zweigeteilte Wesen“ perfekt. Auf der einen Seite sehr wohl bewusst, dass „Dämonisches“ in ihm lauert, andererseits aber auch ein Mensch, der mit seinem Schicksal hadert.

Im Gegensatz zum Buch verfügt der Film über reichlich witzige Szenen. Das Buch hingegen lebt von den Gedanken und Gefühlen Bellas, die im Film nicht rüberkommen. Dafür werden die visuellen Eindrücke so eindrucksvoll eingefangen, dass der Zuschauer in den Bann der düsteren Atmosphäre gerät, so z.B. die Trostlosigkeit der Forks. Romantik- und Actionszenen wechseln sich in dieser Verfilmung geschickt ab.  Auch die Musik wurde gut ausgewählt und den jeweiligen Handlungen angepasst, sodass die sie der Atmosphäre eine noch größere Tiefe und Spannung verleiht

Dem Film hätte es aber mehr als gutgetan, wenn er eine längere Spieldauer gehabt hätte. So kommen einige Dialoge viel zu kurz oder werden ganz abgeschnitten, sehr viele Szenen werden neben nur so gestreift, dass man den Hintergrund nicht versteht. Auch die Übersetzung klingt so, als hätte man sie so nebenbei abgedreht, streckenweise sind die Dialoge sehr hölzern und langatmig. Dies sind jedoch die einzigen Kritikpunkte.

Fazit

Für Fans der Bis(s) Bücher ist“ Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ ein absolutes Muss

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