The Social Network

The Social Network – die Geschichte hinter Facebook. 500 Millionen Freunde haben und sich dabei keine Feinde machen? Geht nicht. Das ist die Tagline des Kinoplakats, die den Inhalt des Films Social Network sehr prägnant zuspitzt. Am Anfang wurde die Idee, so ein Film aufzunehmen, ausgelacht, doch als David Fincher als Regisseur feststand, der schon bei den Filmen Fight Club, Sieben und Der seltsame Fall des Benjamin Button für die Regie sorgte, ist das ganze plötzlich interessant geworden. Die Skepsis, die man am Anfang hatte, bewies sich nach dem Start des Films als komplett unbegründet. In The Social Network ist Facebook an sich nicht in der Hauptrolle, sondern die Menschen, die dahinter stehen.

Mark Zuckerberg, der Erfinder des Facebooks und dadurch der jüngste Milliardär der Welt, wird im Film von Jesse Eisenberg präsentiert. Seine Rolle ist gewöhnlich die eines sympathischen und unsicheren Nerds. Doch damit bricht er in The Social Network. Zuckerberg ist da zwar ein unsicherer Nerd, doch alles andere als sympathisch – Zuckerberg ist ein egoistisches, unfreundliches Arschloch, ohne soziale Intelligenz und Freunde, doch am PC ein Genie. Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher, als soziale Kontakte und Anerkennung. Doch dafür ist sein arroganter Charakter ein zu großes Hindernis. Deswegen gibt ihm auch seine Freundin am Anfang den Laufpass. Doch ausgerechnet ihm gelingt es, aus einer Idee des größten sozialen Netzwerks ein eigenes Unternehmen zu gründen, das inzwischen milliardenschwer ist. Genau die Ironie macht seine Geschichte so interessant. Das Drehbuch ist von Aaron Sorkin geschrieben worden und ist dementsprechend aussagekräftig. Trotz der lästigen Dialoge ist der Film dadurch ganz packend.

Angemerkt sei, das nach Mark Zuckerberg, der Film nicht der Wahrheit entspricht, sondern rein erfunden ist.

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