Jackass 3D

Am 28. Oktober war es soweit: Jackass 3D kam ins Kino. Ein Termin den sicher einige von uns schon freudig erwartet haben. So mancher mag sich zwar gefragt haben, warum dieser Film denn unbedingt in 3D erscheinen musste, aber spätestens seit dem ersten Trailer sollte es klar sein. Die Jackass-Crew gab sich diesmal viel Mühe dabei, Stunts zu finden, in denen die neue Technik würdig zur Geltung kommen kann.

Eines kann hier schon einmal gesagt werden, ohne viel vom Film zu verraten: Mit Jackass 3D ist ein neues Level erreicht worden und alle bisherigen Erscheinungen der Jackass-Reihe wurden in den Schatten gestellt. Noch nie waren die Jungs so kompromisslos, was kranke Ideen betrifft. Noch nie sind sie so weit über ihre Grenzen gegangen (besonders Steve-O und Bam) und noch nie konnte man es so genau mitverfolgen.

Denn Jackass 3D glänzt vor allem durch die passende Anwendung neuer Technik und Action. Zusätzlich zum 3D-Verfahren, das nur in speziellen Aufnahmen zur Geltung kommt, werden zum Beispiel hochauflösende High-Speed-Kameras verwendet. Selbst ein einfacher Boxhandschuh oder ein Glas Wasser in Johnny Knoxvilles Gesicht wird so zu einem besonderen Erlebnis, wenn man mitverfolgen kann, wie sich das Gesicht durch den Schlag verformt, oder wie das Wasser das Gesicht langsam benetzt.

Im neuen Jackass treffen wir all jene, die wir zuletzt in Nitro-Circus oder Viva la Bam lieben gelernt haben, also auch Bams Eltern. Wir sehen Wee-Man (und seine Freunde), wir sehen Lance (der seinen Mageninhalt wieder nicht für sich behalten kann) und wir sehen, dass Bam Margera tatsächlich Angst vor Schlangen hat. Wir sehen Stunts, wie wir sie seit den ersten Jack-Ass Folgen kennen, in neuer, ungekannter Unbarmherzigkeit. Jackass 3D ist jeden Cent des Kino-Eintritts wert, und mit seinen 92 Minuten wie jeder seiner Vorgänger – trotz krönendem Abschluss – wieder einmal viel zu kurz.

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