Inception

Im normalerweise faden Sommer-Kinoprogramm gab es dieses Jahr einen absoluten Lichtblick aus Hollywood. Das Traumspektakel mit dem Titel Inception mit Leonardo di Caprio in der Hauptrolle entführt den Zuschauer in das Unterbewusstsein und abgedrehte Träume, die wir selbst nur allzu gut kennen. Er hat die Fähigkeit sich in die Träume eines anderen einzuschleusen und das Handeln des „Opfers“ zu beeinflussen. Durch diese Manipulation des Unterbewusstseins ändert sich das Verhalten auch in der wirklichen Welt.

Der Regisseur Christopher Nolan insceniert das Spektakel dermaßen gut und zaubert gleichzeitig atemberaubende Effekte auf die Leinwand, die Filmfans begeistern wird. Dabei ist das Werk nicht gerade leichte Unterhaltung – wer den Film verstehen will, muss ununterbrochen aufpassen, denn der Film führt von einer Traumwelt in die nächste und übernächste. Wer da nicht am Ball bleibt, wird mit dem Film nicht glücklich werden. Jeder andere aber kommt absolut auf seine Kosten: Neben der absolut pfiffigen und durchdachten Story bietet der Film Actionscenen und Spezialeffekte im Überfluss. Leonardo di Caprio spielt die Rolle des Traumreisenden in einer wirklich guten Rolle, dass er seine bisherigen Rollen (Blood Diamond, Titanic) in den Schatten stellt.

Die Menge an Kinobesuchern, die den Film gesehen haben, machten diesen zu einen der 100 erfolgreichsten Filme aller Zeiten – und das zurecht! Inception ist ein Traum, der nur 148 Minuten dauert, aber wenn man aufwacht, kann der Zuschauer sicher sein, dass er sich an diesen Traum noch lange erinnern wird – Inception setzt neue Maßstäbe für das aktuelle Kino und ist ein Muss für jeden Filmfan. Übrigens wurde Christopher Nolan unter anderem von dem japanischen Animationsfilm „Paprika“ inspiriert und hat auch ein paar Ideen des Anime aufgegriffen und in abgewandelder Form in Inception integriert.

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