Hui Bui – Das Schlossgespenst

Schloss Burgend im Jahre 1399. Der falschspielende Ritter Balduin (Michael „Bully“ Herbig) stirbt durch einen Blitzschlag, als dieser beim Glückspiel von Adolar (Ncholas Brimble) dabei ertappt wird und kommt als Schlossgespenst Hui Buh wieder zurück auf die Erde. 500 Jahre vergehen und Hui Buh ist das einzige auf Schloss Burgend behördlich zugelassene Gespenst. Da erscheint König Julius CXI. (Christoph Maria Herbst) und möchte in eben diesem Schloss seine Verlobung mit der Gräfin Leonora (Heike Makatsch) feiern. Bei einem Streit mit Hui Buh verbrennt er dessen Spuk-Lizenz und dieser hat fortan keine Geisterfähigkeiten mehr. König Julius ist eigentlich pleite, aber Hui Buh erzählt ihm von einem Schatz, den man aber nur mit Hilfe eines Gespenstes mit Spuklizenz bergen kann,da man dafür durch Wände gehen muss. Daher versuchen sie gemeinsam seine Lizenz zu erneuern.

Die 2006 erschienene Verfilmung der Hörspiel-Reihe „Hui Buh“ ist mit ihrer Besetzung hochkarätig. Deutsche Stars wie Michael Herbig, Christoph Maria Herbst und Heike Makatsch bilden die Hauptcharaktere, und auch Hans Clarin, der in der Hörspiel-Reihe das Schlossgespenst spricht, wurde mit einer Nebenrolle bedacht. Die Umsetzung visueller Effekte reichen an Hollywood heran und die Regieleistung von Sebastian Niemann ist hervorragend. Der Film hat keine Altersbeschränkung und seine Zielgruppe ist dementsprechend auch ein junges Publikum. Freunde der leichten Unterhaltung werden sich über ein kurzweiliges Filmvergnügen freuen, denn Langeweile kommt bei diesem Film nicht auf. Er besitzt alles, was einen Film ausmacht, Liebe, Verrat und Freundschaft.

Fans der Hörspiel-Reihe werden vielleicht enttäuscht sein oder sich aber bestätigt fühlen, denn Hörspiel befasst sich mit Imagination und diese fällt bei jedem unterschiedlich aus. Also eine tolle Erfahrung.

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