Der Sternenwanderer

„Der Sternwanderer“ aus dem Jahre 2007 ist ein rührender Fantasyfilm und spielt zwischen zwischen Realität und Fantasie, der den Zuschauer, ganz in der Tradition erfolgreicher Klassiker des Genres, wie etwa der Harry Potter Reihe oder den längst Kult gewordenen Herr der Ringe Filmen, auf eine Reise in die Welt der Magie mitnimmt und die Kraft der Imagination und Vorstellungskraft beschwört. Angesiedelt im frühen 19. Jahrhundert spielt die Handlung in einem kleinen englischen Dörfchen nahe einer stets bewachten Mauer, an deren Wachen kein Vorbeikommen ist. Der Legende nach befindet sich hinter der Einzäunung ein magisches Königreich, um das sich viele Mythen und Gerüchte ranken, das jedoch keiner der Außenstehenden je betreten hat. Bis eines Tages ein junger Dorfbewohner seine Chance ergreift, die Wachen überlistet und es so schafft, in die mysteriöse Welt einzudringen.

Wunderbare Bilder, exzellente Kameraführung sowie großartige Schauspielleistungen (besonders hervorzuheben ist hier das Talent des jungen Charlie Cox, aber natürlich auch die unglaubliche Präsenz altgedienter Meister des Fachs wie Robert de Niro und Michelle Pfeiffer) machen diesen Film zum rundum gelungenen Kinoerlebnis.

Insgesamt ein durchaus rührender Streifen für die ganze Familie, der trotz seiner komplexen Handlung und einiger ausführlicher Kampfszenen für ältere Kinder gut zumutbar ist und den Zuschauer tief eintauchen lässt in die Welt und das Leben seiner Protagonisten. Hier kommt jeder Filmfreund auf seine Kosten und kann so einiges Lehrreiches aus dem Film mitnehmen, so etwa, dass es sich immer lohnt, für seine Ideale zu kämpfen und auch scheinbar abwegige Ideen zu verteidigen. Der Film hat vier von fünf Sterne mit leichtigkeit verdient. Gute Fantasykost kommt ohnehin vergleichweise selten auf die Leinwand, daher müssen alle die auch nur ein bisschen Fantasy mögen zuschlagen.

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